Volkstrauertag ein Tag des „Nichtvergessens“


Der November ist ein Monat, in dem wir mit unseren Gedanken und Gefühlen unseren Toten besonders nah sind. Am Volkstrauertag denken wir an die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft. Wir trauern um Menschen, die wir kannten, um Angehörige, Freunde und Bekannte, die damals ihr Leben lassen mussten.
Aber wir gedenken auch der Menschen, deren Leidensgeschichte wir nicht kennen, von denen wir gleichwohl wissen, dass sie an den Fronten und in der Gefangenschaft, in den Bombennächten und auf der Flucht, in Konzentrations- und Vernichtungslagern umkamen oder umgebracht worden sind. Wir gedenken der Toten von Terroranschlägen und Naturkatastrophen.
An diesem Tag stellt sich jedes Jahr die Frage, wie es zum Ausbruch von Kriegen, zu Gewaltherrschaft und Terror kommen konnte. Der Volkstrauertag ist daher auch ein Tag der Mahnung, ein Tag des „Nichtvergessens“ – nicht zu vergessen, welch gefährdetes Gut die Menschenwürde ist. Der Volkstrauertag ist gerade auch deshalb der Tag, der zur Achtung vor den Menschen aufruft. Vor dem Leben eines jeden einzelnen Menschen, gleich welcher Herkunft oder welchen Glaubens er ist. Ganz unabhängig davon, wie er aussieht oder welche Überzeugungen er hat. Und damit ist der Volkstrauertag nicht nur ein Tag für die Toten sondern auch für die Lebenden.
Am Sonntag, dem 19. November 2017, findet um 9.15 Uhr am Mahnmal in Todesfelde aus diesem Anlass eine Kranzniederlegung statt, an dem sich mit dem Bittgottesdienst für den Frieden in der Welt eine Stunde des Gedenkens und der Besinnung anschließt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen ist mit der Teilnahme die Bedeutung dieses Tages Ausdruck zu verleihen.

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